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Taekyon, ein alter Name für Taekwondo, lässt sich zurückverfolgen bis
in die Zeit der alten koreanischen Dynastien, wie z.B. die
Koguryo-Dynastie,
welche 37 v. Chr. gegründet wurde. Aus dieser Zeit stammt das älteste
bisher gefundene Relikt in Form eines Deckengemäldes, auf dem zwei Taekwondo- Kämpfer abgebildet sind. Im Laufe der Zeit
entwickelte sich Taekyon zu einer äußerst beliebten Art der
Selbstverteidigung.
Etwa zu Beginn des zweiten Jahrtausends änderte sich der Name in Subak, und ab diesem Zeitpunkt war das alte Taekwondo eine wahrhaft aristokratische Sportart, es taucht in vielen Aufzeichnungen alter Herrscher auf. Für diese gewann das Subak vor allem an militärischem Wert, die Soldaten wurden oft darin ausgebildet. Im Verlauf
des Mittelalters entwickelte
sich der Kampfsport in Korea zum absoluten
Volkssport, was sich bis heute nicht geändert
hat. 1965 schließlich wurde
der Name in TAEKWONDO geändert, welches ab diesem Zeitpunkt eine extrem rasante Entwicklung
durchmachte.
1967
wurde der Taekwondo-Lehrer Kyong
Myong Lee, Träger des 8.Dan, vom koreanischen
Verband nach Europa gesandt . Er ließ
sich im österreichischen Innsbruck
nieder und begann von dort aus, seine Sportart großräumig
zu verbreiten. Daraufhin wurden bereits 1973 die ersten Weltmeisterschaften
ausgetragen.
1980 erhielt Taekwondo anlässlich der olympischen Sommerspiele in
Moskau die Anerkennung durch das Internationale
Olympische Komitee (IOC), worauf
es 1988 zur Vorführdisziplin
bei der Olympiade in Seoul/Korea
wurde,
was dann auch 1992 in Barcelona, sowie 1996
in Atlanta der Fall war. Den absoluten Höhepunkt hat Taekwondo jedoch im
Jahr
2000 erlebt. Denn da wurde es in Sydney/Australien
erstmals offizielle
olympische Disziplin. |