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Im Training Hier ist die Verletzungsgefahr relativ gering. Problematisch wird es nur, wenn die Aufwärmarbeit, sowie ausreichende Dehnübungen vernachlässigt werden, was vor allem im Winter sehr leichtsinnig sein kann. Dann kann es sehr leicht zu Muskelzerrungen, Sehnenreizungen oder Bänderverletzungen (Distorsionen) kommen. Präventionsmaßnahmen dazu liegen in der Hand des Übungsleiters, sowie des Sportlers selbst. In der Realität ist es so, dass in sehr seltenen Fällen zu leichten Zerrungen kommt, die nach 1-2 Tagen wieder auskuriert sein können. Schwerere Verletzungen können beinahe ausgeschlossen werden. Dennoch sollte man darauf hinweisen, dass es z.B. beim falschen Ausüben einzelner Übungen evtl. zu dauerhaften Schädigungen, vor allem der Gelenke, kommen kann. Deshalb: immer streng die Anweisungen des Übungsleiters befolgen, dann passiert auch nichts !!! Beim Wettkampf Hier ist die Situation eine etwas andere. Verletzungen, die durch den Sportler selbst verursacht werden (siehe oben), können nur durch diesen selbst verhindert werden, indem er sich ausreichend auf den Wettkampf vorbereitet, in erster Linie unmittelbar vor einem Kampf. Hinzu kommen jedoch noch weitere Verletzungsrisiken, die im Kampf selbst entstehen, wie z.B. Prellungen (Beispiel: Tritt mit dem Spann gegen den Ellenbogen des Gegners), Nasenbluten, Zahnverletzungen usw. Mit Ausnahme der Prellung haben die angesprochenen Verletzungsarten aber eher Seltenheitswert. Die Wahrscheinlichkeit eines Knochenbruchs geht gegen Null. Der Kämpfer sollte sich jedoch vorweg den möglichen Risiken bewusst sein, ebenso der Möglichkeit, dass Verletzungen auch durch Fremdverschulden entstehen können, seien sie vom Gegner beabsichtigt oder nicht. Sie können z.B. entstehen durch Tiefschläge, Blocken mit den Ellenbogen, Faustschläge zum Gesicht oder zum Hals. Fazit Man kann also sagen, dass wie in allen anderen Sportarten auch (außer Schach), Fairness die oberste Devise ist!!! Ich möchte alles in allem Taekwondo als gesunden Sport bezeichnen. Wenige Sportarten decken einen vergleichbar großen Teil des Trainierbaren ab. Dazu kommt, dass meiner Meinung nach die Verletzungsgefahr um ein Vielfaches geringer ist, als z.B. beim Fußball. Voraussetzung ist dennoch, aber das sollte auch für alle Sportarten (außer Schach) gelten, dass man das Training weder über- noch untertreibt, die Übungen korrekt ausführt, und dass etwaige Gegner genauso fair bleiben, wie man selbst !!! |
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